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  • Pressespiegel - Oderland Echo
Märkische Oderzeitung - Lokalredaktion Seelow
Presseartikel vom 04. November 2006
Unabhängig, überparteilich, objektiv?
Das war die MÄRKISCHE ODRZEITUNG tatsächlich einmal, und zwar für kurze Zeit nach 1990. Heute ist die Zeitung wieder das, was sie schon als „NEUER TAG“ zu DDR-Zeiten war:

Ein Dienstleistungsorgan im Dienste linker Machenschaften!
Übertrieben? Ganz bestimmt nicht, wenn man besonders die Falschmel- dungen und Hetzschriften der Seelower Lokalredakteurin (Bild links) in den Händen hält! Einst Mitglied der FDJ-Kreisleitung bemüht sie sich heute dem Wahlvolk eine demagogische PDS-Linke als Heilbringer deutscher Politik zu preisen.Derzeit ist sie wieder einmal eifrig dabei, ein Bürgerbegehren zu disqualifizieren, das sich gegen rot-rote Steuerverschwendung richtet. Das wir nicht übertreiben, zeigen Ihnen die nachfolgenden Seiten.

Weil die Lokalredaktion keine Gegendarstellungen abdruckt geben wir den folgenden Artikel aus der Märkischen Oderzeitung wieder und kommentieren diesen.
Was Presse, Stadt und Parlament verschweigen
227 Kita-Plätze decken den Bedarf
Diskussion: Soll Seelow künftig für kreisliehe Bedarfsplanung Empfehlungen geben?
Von Doris Steinkraus - Seit einigen Jahren ist die Zahl der Kita-Kinder in der Stadt stabil. Derzeit werden in den fünf Einrichtungen, einschließlich Werbig, 180 Kinder betreut. Im nächsten Jahr rechne man mit 184 und im Jahr darauf mit 182 Kindern. Für alle kann ein Kita-Platz angeboten werden. Darüber informierte Hauptamtsleiter Eberhard Hensel in der Stadtverordnetensammlung am Donnerstagabend.
Anlass war die Vorlage, die Falk Janke (Die Rechte) und Andre Höhne (CDU) eingebracht hatten. Mit ihr sollte per Beschluss der Weg geebnet werden, als Stadtverordnetenversammlung künftig eine Empfehlung für den kreislichen Kita-Bedarfsplan zu geben.

Der Kreis überarbeitet alle zwei Jahre diesen Plan. Er bildet die Grundlage für das Durchreichen der Zuschüsse an die Träger. In der Vorlage verweisen die beiden Abgeordneten auf Investitionsvorhaben freier Träger in Seelow. ,,Damit wird sich für die Stadt einiges ändern", zeigte sich Janke überzeugt. "Die Investitionen werden sich in einem höheren Zuschuss, den die Stadt zu leisten hat, widerspiegeln. Wir sollten uns klar dazu bekennen, was wir uns künftig als Stadt leisten wollen und können." Eberhard HenseI verwies darauf, dass es auf Verwaltungsebene immer ein Zusammenwirken zwischen Stadt und Kreis gebe. Für die Aufnahme einer Kita in den kreislichen Bedarfsplan gebe es drei wichtige Kriterien. Das seien zum einen die tatsächliche Inanspruchnahme der vorhandenen Plätze, also der Bedarf, dann die Erreichbarkeit und schließlich das Wahlrecht der Eltern. Wenn man ehrlich sei, müsse man einschätzen, dass es für die Werbiger Einrichtung, um die es letztlich mit ging, einen zu geringen Bedarf gibt. Mit der AWO hat sich hier allerdings ein Träger beworben, der in Verbindung mit seiner Seelower Kita die Werbiger erhalten will. Das Thema wird im nächsten Fachausschuss (7. November, 19 Uhr, Kita Werbig) beraten.

In den vier Seelower Kitas (AWO, DRK, Kirche und Frechdachse) stehen 199 Plätze zur Verfügung (mit Werbig 227). Der Bedarf wird damit voll gedeckt, wobei 60 Kinder sogar aus dem Umland kommen. AWO und DRK arbeiten mit Ausnahmegenehmigungen. Die anderen beiden Kitas - beide mit Investitionsabsicht- en, wobei noch keine Planungen vorliegen - haben noch freie Kapazitäten. Einen richtigen Sinn sehe er in der Vorlage nicht, bekannt Hensel. Die Abgeordneten einigten sich einstimmig, die Sache zur Beratung in den Fachausschuss zu geben.