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  • Pressespiegel - Oderland Echo
Märkische Oderzeitung - Lokalredaktion Seelow
Presseartikel vom 16. Januar 2008
Unabhängig, überparteilich, objektiv?
Das war die MÄRKISCHE ODRZEITUNG tatsächlich einmal, und zwar für kurze Zeit nach 1990. Heute ist die Zeitung wieder das, was sie schon als „NEUER TAG“ zu DDR-Zeiten war:

Ein Dienstleistungsorgan im Dienste linker Machenschaften!
Übertrieben? Ganz bestimmt nicht, wenn man besonders die Falschmel- dungen und Hetzschriften der Seelower Lokalredakteurin (Bild links) in den Händen hält! Einst Mitglied der FDJ-Kreisleitung bemüht sie sich heute dem Wahlvolk eine demagogische PDS-Linke als Heilbringer deutscher Politik zu preisen.Derzeit ist sie wieder einmal eifrig dabei, ein Bürgerbegehren zu disqualifizieren, das sich gegen rot-rote Steuerverschwendung richtet. Das wir nicht übertreiben, zeigen Ihnen die nachfolgenden Seiten.

Weil die Lokalredaktion keine Gegendarstellungen abdruckt geben wir den folgenden Artikel aus der Märkischen Oderzeitung wieder und kommentieren diesen.
Was Presse, Stadt und Parlament verschweigen
„Kita-Neubau nicht zerreden“
Mütter und Väter der AWO-Kita "Max und Moritz" sauer über Diskussion um Bauprogramm
Von Doris Steinkraus - Im Streit um den Neubau einer Kita in Seelow haben sich jetzt Eltern der AWO-Kita "Max und Moritz" zu Wort gemeldet. Sie verweisen auf die seit Jahren kaum tragbaren Zustände in der Einrichtung.

"Wir haben uns riesig gefreut, als jetzt endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Und nun wollen einige den Neubau kippen. Das ist für uns nicht nachvollziehbar", sagt Jana Schenk, Vorsitzende des Kita-Ausschusses. Seit Tagen bestimmt die in Seelow entfachte Diskussion um den Sinn des Kita-Neubaus die Gespräche der Eltern.
Die AWO-Kita ist mit 89 Kindern die größte der Stadt. "Und es gibt weitere sechs Anmeldungen, die derzeit nicht berücksichtigt werden können. Wir brauchen dringend mehr Platz", so Frau Schenk.

Mit anderen Eltern hat sie eingeladen, sich genauer in der Einrichtung umzusehen. "Hier muss alles gemacht werden", erklärt Michael Stürzebecher. Das Hauptgebäude ist vor 54 Jahren gebaut worden. Überall künden freiliegende Rohre - unter denen Eimer hängen, weil es tropft - aus der Erbauungszeit. Im engen Flur können sich immer nur einige Kinder aufhalten. Die Gruppenräume sind überbelegt. Seit Jahren arbeitet die Einrich- tung mit einer Ausnahmegenehmigung. "Die Stadt hat sich jahrelang gedrückt, um hier endlich mal etwas grundsätzlich zu verändern", sieht es Stürzebecher, der sich mit seiner Frau Sandrina dennoch bewusst für die Einrichtung entschieden hat. Es sei ihr viertes Kind und das Konzept überzeuge sie.

Wobei es auch das besondere Konzept der Kneipp-Kindertagesstätte ist, das ständig die Mängel des Hauses vor Augen führt. „Sehen Sie sich den kleinen Waschraum an“, sagt Sina Schönbrunn. „Hier müssen alle Gruppen ihre Wasseranwendungen machen. Das ist eigentlich kaum zumutbar.“ Die Eltern zeigen auf die jeweils nur zwei Toiletten, die für Jungen und Mädchen vorhanden sind. Ständig seien Reparaturen notwendig, weil die alten Leitungen dicht sind. „Wir können nicht verstehen, dass Leute, die unser Haus wahrscheinlich nicht kennen, jetzt meinen, hier soll alles erst mal bleiben und wenn Neubau, dann viel kleiner. Wer entscheidet dann, welche Kinder nicht mehr in diese Kita dürfen?“ fragt Sina Schönbrunn. Die Eltern verweisen auf die Wahlfreiheit, die auch künftig gegeben sein muss. Wer fordere, dass Eltern umgelenkt werden, wenn sie denn einen Kita-Platz wollen, der setze geltendes Recht außer Kraft.

Als unseriös sehen sie den Verweis auf Prognosen bis 2030. Niemand könne heute exakt sagen, wie sich die Zahlen weiter entwickeln, doch es gehe um die heute zu betreuenden Kinder. Für sie müsse sofort etwas getan werden. "Unseres Wissen nach sind alle Einrichtungen, bis auf die in Werbig, ausgelastet", ergänzt Jana Schenk. Die geplanten Neubauten der evangelischen Kita und des Elternvereins ,,Frechdachse" würden keine neuen Kapazitäten schaffen. Hinzu kämen Veränderungen im Rechtsanspruch. Bis 2013 soll durchgesetzt sein, dass Eltern ihr Kind bereits im ersten Lebensjahr in eine Kita betreuen lassen können. Gleiches gilt für arbeitslose Eltern, so dass sich die Zahl der Anmeldungen in allen Einrichtungen durchaus noch erhöhen kann."

Für mich ist es ein Unding, dass auf den Flugblättern von Verschwendung von Steuergeldern und Prestigeobjekt die Rede ist. Es geht doch um unsere Kinder", sieht es Sina Schönbrunn. Sie und viele Eltern wollen dafür kämpfen, dass der Beschluss der Stadtverordneten jetzt durchgesetzt und nicht weiter zerredet wird. Sie laden jene, die Zweifel an der Notwendigkeit von schnellen Veränderungen haben ein, sich die Einrichtung anzusehen. "Es riecht aus den Abflüssen, alles sieht alt aus. Dass die Erzieher trotz dieser schlechten Bedingungen so viel Einsatz zeigen und immer wieder Neues für unsere Kinder bieten, ist schon toll", findet Sandrina Stürzebecher. Zudem schätzen die Eltern die eigene Küche, die sie auch künftig nicht missen wollen.

Am 25. Januar wird das Thema Kita-Programm noch einmal in einer von CDU und DIE RECHTE einberufen- en außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung diskutiert. Sie beginnt um 18.30 Uhr in der Alten Dampfbäckerei.