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Programm für Ordnung und Verdienst
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Ein Gesellschaftsmodell für Deutschland
II. Heimat und Patriotismus
Heimat, Muttersprache und Gefühlsleben der Deutschen gehören zur kulturellen Identität unseres Volkes, ebenso wie unsere Volkslieder, Rituale, Glaube und Geschichte. Heimat ist keine politische Gemeinschaft von Staatsbürgern. Heimat findet sich wieder in Landschaften, Städten und Dörfern, untrennbar mit ihrer Region, die geprägt ist von den Werten und Traditionen des christlichen Abendlandes. Insofern erfährt unsere Heimat Grenzen, wo Gemeinsamkeiten mit anderen weniger werden und die Unterschiede zunehmen.

Im Unterbewusstsein und im Alltäglichen erfahren Menschen durch ihre Muttersprache eine enge Bindung an „ihre“ Heimat und die bestimmend vorherrschende Art und Weise des Lebens und Zusammenlebens. Diese Lebensart und -weise ist es, die in der eigenen Muttersprache Worte wie Stolz, Tapferkeit, Ehre, Freiheit, Disziplin und Fleiß anders beschreibt, als die Sprache anderer Völker.Hier bestätigt sich die Nationalität und begründet soziale Werte wie Solidarität, Zuversicht, Zusammenhalt und Erfolg, die für eine Gesellschaft so notwenig sind.

Die biblische Menschheitsgeschichte hat Lebensläufe und das Gemeinschaftsleben der Deutschen geprägt. Sie zeigt Wege und Menschlichkeit in allen Lebenslagen. Dort, wo es besonders starke Bindungen zu ihr gibt, finden wir eine tiefere Hinwendung der Menschen zueinander. Hier sind mehr in die Zukunft und Heimatverbundenheit verwurzelt. Es behindert nicht die Religionsfreiheit in unserem Land, wenn wir uns der christlichen Religion besonders verpflichtet fühlen.

Unser Patriotismus findet seine Kraft in der Geschichte der Deutschen und der Zukunftszuversicht für unser Land. Die Bewahrung der eigenen Nationalität bildet das beste Fundament für ein gerechtes, solidarisches und erfolgreiches Zusammenleben in Deutschland.

Mit den Freiheitskriegen gegen Napoleon machte sich unser Volk auf den langen Weg zu Freiheit, Demokratie und Nationalstaatlichkeit und legte mit der Überwindung der Kleinstaaterei den Grundstein für einen fortschrittlichen Sozialstaat. Die heutigen Bindungen unseres Vaterlandes an die Gemeinschaft der Völker Europas und der Welt gelten in friedlicher Kooperation fortgesetzt zu werden. Vor 1946 wurde schwere Schande über unser Vaterland gebracht und der Menschheit großes Leid zugefügt. Die nachfolgenden Generationen haben großartiges zur Wiedergutmachung geleistet. Deshalb müssen unsere Kinder endlich frei von Last und Schuld leben.

Den deutschen Vertriebenen gilt unsere besondere Solidarität. Sie tragen mit der Vertreibung aus ihrer Heimat stellvertretend für das ganze deutsche Volk ein unabnehmbares Leid. Mehr als 2 Millionen vertriebene Menschen erlebten die Nachkriegszeit überhaupt nicht; sie kamen während der Vertreibung um. Sie sind Opfer eines Völkerrechtsbruches, dem sich Deutschland in seiner ohnmächtigsten Phase nicht erwehren konnte. DIE RECHTE sieht sich in der Pflicht, die Erinnerung an dieses unermessliche Leid in seinem ganzen Umfang als Warnung und Verpflichtung zu bewahren. Dazu gehören Gesten und Symbole des nationalen Gedenkens als zumindest moralische Anerkennung.