In den letzten Jahrzehnten hat die Praxis der Strafprozesse und des Strafvollzuges im Land eine ungeahnte Verwerfung erfahren.
Kriminelle und Verbrecher genießen dafür, dass sie anderen Leib und Leben, Eigentum oder Lebensgrundlagen zerstören, einen sprichwörtlichen Schmusekurs der Justiz und Sicherheitskräfte.
Die Statistiken werden gefälscht, die Polizei wird verheizt und die Politik wiegelt ab, welchen enormen Aufschwung die jungendliche und importierte Kriminalität nimmt.
Die redlichen Bürger fordern zu Recht, dass der Staat hart durchgreift und die Strafmaße der Gesetze voll ausgeschöpft werden. Als Gefahrenpotenzial für die Gemeinschaft sind Verbrecher gegen die Menschlichkeit auf Dauer von ihr fernzuhalten. Zum Gefängnisalltag muss dabei gehören, dass Ersatzleistungs- und Strafarbeit geleistet wird und zwar andauernd und nach den Notwendigkeiten des Staates.
Urlaub und Ausgang vom Strafvollzug für das menschenverachtene Werk von Verbrechern müssen für alle Zeiten aus den Gesetzen gestrichen werden.
Skandalös ist die sozial-luxuriöse Ausstattung von Strafvollzugsanstalten, von der Pflegeheime oder Jugendclubs nur träumen dürfen. Bei bestehenden Sicherheitsdefiziten sind das Personal und/oder die Ausstattung der staatlichen Organe angemessen zu erhöhen.
Das Rechtsbewusstsein zu fördern, jede Form von Gewalt zu ächten und das Bekenntnis zu Freiheit und Menschenwürde zu verdeutlichen, muss Ziel der Erziehung und Wertevermittlung in unserer politischen Kultur sein. Wenn die Zahl und Schwere der Gewalttaten schon an Schulen und in deren Umfeld zunehmen, dann ist es höchste Zeit, dass die Gemeinschaft ihre Erziehungsmethoden und -erfolge überdenkt.