
Am 09. März 2008 wird es in Österreich ein Novum geben. Erstmalig tritt dort eine türkischstämmige Einwanderervereinigung mit Namen „Liste für unser Niederösterreich“ (LNÖ) zu den Landtagswahlen an.
Nach diesem Probelauf will diese Einwandervereinigung auch zu anderen Wahlen antreten. Deshalb hofft sie nach eigenen Angaben in Niederösterreich auf über 50.000 muslimische Stimmen.
In Deutschland leben 7,2 Millionen Ausländer und weitere 10 Millionen Bürger haben eine Migrationsgeschichte. Diese Zielgruppe wird von allen Parteien in den deutschen Parlamenten intensiv umworben. Und das mit großem Erfolg, was man auch mit Blick in die Namenslisten unserer Parlamente leicht erkennen kann. Dem ist nichts entgegen zu setzen.
Was aber, wenn sich wie in Österreich zum ersten Mal eine islamische Vereinigung auf den Weg macht, unsere Parlamente zu erobern. Derzeit leben 4 Millionen Muslime in Deutschland und deren Zahl steigt rasant.
Eine muslimisch geprägte Partei hätte in vielen Großstädten des Ruhrgebietes, in Frankfurt am Main oder in Berlin schon heute sehr gute Erfolgsaussichten. Unterstützung erhielte so ein Projekt von ROT-ROT-GRÜN, die schon lange für ein Ausländerwahlrecht Sturm laufen. Es könnte also nur eine Frage der Zeit sein?!
Es gilt zu bedenken, dass 2,5 Millionen Wählerstimmen für den Einzug in den Deutschen Bundestag ausreichen. Allein der Einzug in deutsche Parlamente bedeutet immer auch, eine Hand an den Schaltstellen der deutschen Gesellschaft zu haben. Also zu Geheimdiensten, zu Verfassungsschutzorganen, zur Justiz und zu den Polizeiorganen. Die Frage muss erlaubt sein, ob die große Mehrheit unserer Gesellschaft wirklich jeden an diese sensiblen Stellen ran lassen will?